Signalplaner

Signalisation digital planen statt skizzieren

Eine Umleitung, eine Baustelle, ein Anlass oder ein Notfall braucht schnell eine klare Signalisation. Der Plan dafür entsteht bei Verkehrstechniker, Tiefbauamt oder Werkhof – der Signalplaner macht daraus in wenigen Minuten einen präzisen, wiederverwendbaren Plan für die Bewilligungsbehörde und den Ausführenden.

Wo der Plan die Hand wechselt

Wo der Plan entsteht, ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich – im Werkhof, im Tiefbauamt oder beim Verkehrstechniker. Entscheidend ist die Übergabe: Eine Beschreibung in Fliesstext oder eine Handskizze lässt Raum für Interpretation. Für die Bewilligungsbehörde bedeutet das, sich die Anordnung erst vorstellen zu müssen. Für den Ausführenden bedeutet es Rückfragen und Verzögerung, statt einfach loszulegen.

Der Plan erklärt sich selbst – niemand muss ihn mehr beschreiben, niemand mehr nachfragen.

Der Signalplaner ist bewusst einfach gehalten – genug, um unter Zeitdruck (ein Rohrbruch wartet nicht) in wenigen Minuten eine präzise, nachvollziehbare Signalisation zusammenzustellen.

Anwendungsfälle

Der Signalplaner deckt beides ab: eine Signalisation, die in zwei Wochen wieder verschwindet, und eine, die bleibt.

🚨

Notfälle

Rohrbrüche, Leitungsschäden und andere ungeplante Sperrungen – schnell signalisieren, ohne bei null anzufangen.

🎭

Umleitungen bei Anlässen

Fasnachtsumzüge, Fackelumzüge, Sportanlässe – wiederkehrende Ereignisse, für die die Gemeinde denselben Plan Jahr für Jahr wiederverwenden kann.

🚧

Baustellensignalisation

Temporäre Signalisation rund um öffentliche und private Baustellen, nachvollziehbar für die Bewilligungsbehörde.

🏗️

Gemeindeeigene Bauprojekte

Neue oder geänderte Signalstandorte, geplant bevor sie real gesetzt werden.

So läuft es ab

1️⃣

Planen

Auf der Karte, allein oder gemeinsam in der Sitzung mit Kanton, Bauherrschaft und Werkhof.

2️⃣

Prüfen

Die Plausibilitätsprüfung meldet Doppelplatzierungen und fehlende Rand-Signalisation.

3️⃣

Übergeben

PDF für die Bewilligungsbehörde, Stückliste für den Werkhof.

4️⃣

Wiederverwenden

Der gespeicherte Plan liegt beim nächsten Mal wieder auf dem Tisch.

Was der Signalplaner liefert

Signal aus der vollständigen SSV-Bibliothek wählen, auf dem Kartenausschnitt platzieren – fertig. Einfach genug für eine schnelle Signalisation unter Zeitdruck, genau genug für eine saubere Übergabe an den Werkhof.

Kanton, Bauherrschaft und Bauunternehmen können bei Bedarf direkt in die Planung der Gemeinde eingebunden werden.

Was der Signalplaner nicht ist

Der Signalplaner ersetzt keine Signalisationsbewilligung. Er ergänzt die Einreichung bei der Bewilligungsbehörde um einen visuellen Plan, anstelle einer reinen Beschreibung oder Handskizze – die Bewilligung selbst bleibt ein eigenständiger, unveränderter Prozess bei der zuständigen Behörde.

Die Planung ist zudem bewusst vom bestehenden Signalinventar getrennt: Ein Plan verändert Ihren erfassten Bestand erst, wenn Sie das nach der realen Umsetzung selbst nachtragen – nie automatisch.

Der Plan zeigt Signale. Baken, Leitkegel und Warnleuchten stellt der Werkhof nach Norm selbst – die stehen auch auf einem klassischen Signalisationsplan nicht drauf.

Die fachliche Beurteilung bleibt bei der Bewilligungsbehörde – der Signalplaner sorgt dafür, dass sie einen lesbaren Plan statt einer Beschreibung erhält.

Im Paket «Dashboard & Signalplaner» enthalten

Signalbibliothek, Kartenplatzierung und PDF-Export – als Add-on zu Ihrem Dashboard, ab CHF 200/Monat.

Offerte anfragen